Kinderbetreuung

Kinderbetreuung sichern

„Man kann sie ja nicht einfach in den Schrank legen.“ Die Kindergärten und KiTas in der Region sind voll – da hilft auch kein gesetzlicher Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Das ist eine große Herausforderung für junge Familien und vor allem für Mütter. Diese übernehmen immer noch zum größten Teil die Betreuung der Kinder und von Angehörigen. Auch neben dem Beruf.

Nur Eltern, die ihre Kinder sicher betreut wissen, können sich gut auf ihre Arbeit konzentrieren! Daher tun Unternehmen, die ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung unterstützen, sich selbst etwas Gutes. Dabei müssen Sie nicht gleich eine eigene Kindertagesstätte einrichten. Kleine und mittelständische Unternehmen haben zahlreiche wirksame Mittel, mit denen sie berufstätigen Eltern helfen können. Wir stellen gute Praktiken aus der Region vor und können Sie mit einer Erstberatung unterstützen.

Kopf frei für gute Arbeit

Werdende Eltern fragen sich oft bereits während der Schwangerschaft, wo sie ihr Kind nach der Elternzeit unterbringen werden. Unterstützen Sie die Beschäftigten frühzeitig mit …

  • Kontaktdaten von Babysittern, Tagesmüttern und Tagesvätern, Kindergärten und Kindertagesstätten sowie Familienservice-Agenturen, die Betreuungsplätze vermitteln. Diese können helfen, wenn es um die Suche nach einer passenden regelmäßigen Betreuungsform oder um kurzfristige Angebote für Ferien, Abendtermine oder spontanen dringenden Bedarf geht.
  • Empfehlungen und Tipps anderer Beschäftigten. Das fördert die familienfreundliche Unternehmenskultur. Die Inhalte können Sie als Liste ins Intranet stellen oder ans Schwarze Brett heften – und so Ihr Image als familienbewusster Betrieb schärfen.
  • einer festen Ansprechperson, an die sich junge Eltern während der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten wenden können.

 

Sie können für die Angestellten Ihres Unternehmens Kinderbetreuungsplätze schaffen, indem Sie …

  • eine Tagespflegeperson beauftragen. Diese darf in NRW bis zu fünf Kinder betreuen, sofern sie eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt hat. Die Kinderbetreuung kann im Betrieb oder bei der Tagespflege stattfinden,
  • Belegplätze in einer bestehenden Kindertagesstätte erwerben,
  • einen externen Anbieter beauftragen, der in den Räumen des Unternehmens eine Tagesstätte betreibt. Dieser kümmert sich um Fachpersonal, kindgerechte Einrichtung und Betriebserlaubnis,
  • selbst einen eigenen Betriebskindergarten bauen und betreiben. Hier beraten Familien-Serviceagenturen und die lokalen Jugendämter,
  • gemeinsam mit anderen Unternehmen aus dem Umfeld Betreuungsplätze schaffen. Das kann bis zu einer Betriebskita in einem Gewerbegebiet führen.


Neben der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen können Sie auch die Zahlung von Kinderbetreuungszuschüssen beantragen.

Eine Auswahl an Handlungsleitfäden zum herunterladen

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Praxisleitfaden für die betriebliche Kinderbetreuung
Broschüre Von Klein bis Groß.pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.1 MB
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Kranke Kinder - kranke Eltern: Was Krankenkassen für Sie tun können
Flyer Kranke Kinder-kranke Eltern.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.0 MB

Informationen des Landesjugendamtes für den Aufbau einer Betriebs-Kita finden Sie hier.

 

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