Internationaler Tag der Familie

Heute feiern wir den 28. „Internationalen Tag der Familie“!

Familien am Limit zwischen Homeschooling, Sorgearbeit, der Betreuung von Kitakindern und Beruf – selten war die Wertschätzung der tagtäglich erbrachten Leistungen so bedeutsam, wie in diesem Jahr!

 

Die Pandemie hat unser aller Leben beeinflusst und verändert. Insbesondere der familiäre Alltag musste neu geplant und gestaltet werden. Wer sich nicht anpasst, bleibt auf der Strecke. Die vergangenen Monate haben verdeutlicht, wo unsere Gesellschaft ihre Schwachstellen hat und bei welchen Unternehmen Vereinbarkeit von Familie und Beruf nur ein Lippenbekenntnis ist.

Die Schärfung des Bewusstseins der Arbeitgeber für die Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein positives Ergebnis der Pandemie. Das Arbeiten im Homeoffice ist in vielen Unternehmen von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit geworden. Aber auch einige Paare haben die Krise genutzt, um die sogenannte Care-Arbeit neu aufzuteilen.

„Als Eventmanager hatte ich im vergangenen Jahr kaum Aufträge und musste mich neu orientieren. Die Geburt unserer Tochter im Januar 2020 kam da sehr passend. Ich hatte die Chance, meine Partnerin in der Erziehung und Versorgung unseres Kindes zu unterstützen. Es war für uns eine kurze Eingewöhnung und ein kennenlernen unserer (neuen) Rollen. Corona war beruflich eine finanzielle Herausforderung, aber ein Gewinn für uns als Familie.“

Joris Kemperman

Trotz der positiven Entwicklung, dass sich Väter mehr und mehr an den Familienaufgaben beteiligen wollen, waren es doch insbesondere die Frauen, die in der Coronakrise die Hauptlast bei Kinderbetreuung und Haushalt trugen. Um diese Lasten langfristig gerechter zu verteilen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie tatsächlich zu leben, müssen partnerschaftliche Lösungen sowohl für beide Elternteile als auch für beide Arbeitgeberbetriebe gesucht werden.

 

Wir wünschen allen einen wundervollen Tag der Familie und hoffen, dass wir aus die Herausforderungen - der vergangenen und kommenden Monate - rückblickend als Chance für mehr Partnerschaftlichkeit sehen!