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Wer ist eigentlich... Christine Kappes

Heute bin ich die Mutter von erwachsenen Kindern, pflegende Angehörige, Großmutter und Kollegin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf der Region Aachen. Ich heiße Christine Kappes, bin 56 Jahre alt und lebe in Aachen-Brand.

 

Ich habe eine Ausbildung zur Erzieherin und ein Studium der Sozialarbeit absolviert, war viele Jahre alleinerziehend und weiß im Guten wie im Schlechten was Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutet. Beruflich habe ich mich immer mit der Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt beschäftigt.

 

Was ist Deine Aufgabe im Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Aachen?

In unserem Team bin ich für „Zielgruppenspezifische Recrutingstrategien für Studentinnen und Wiedereinsteigerinnen“ zuständig. Hier entwickeln, erproben und veranstalten wir gemeinsam mit unseren Partnern Strategien und Veranstaltungsformate. Dabei werden besonders kleine und mittelständige Unternehmen bei der Gewinnung von Frauen -aus MINT-Fächern- frisch von den Uni´s und Wiedereinsteigerinnen nach der Familien-/Sorgephase unterstützt. Es gilt diese beruflichen Weichen der Frauen für unsere regionalen Unternehmen zu nutzen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet unsere Arbeit mit weiblichen Rollenvorbildern und Karrierewegen. Auch hier geht es um unser übergeordnetes Ziel die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern anzustreben und den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu steigern.

 

Was findest Du besonders wichtig an unserer Arbeit?

Ich gehöre bereits zur dritten Generation berufstätiger und gut ausgebildeter Frauen in meiner Familie. Für mich war meine Berufstätigkeit daher überhaupt kein Thema. Aber so selbstverständlich ist das nicht, wenn die Vorbilder fehlen. Daher finde ich es besonders wichtig Frauen zu vernetzten, ungewöhnliche und schwierige Lebenswege sichtbar zu machen und zu zeigen, was beruflich alles geht.

 

Durch unsere verschiedenen Veranstaltungsformate begegnen und vernetzen sich KMU´s sowie Frauen mit ungewöhnlichen Karrierewegen und, oder erfolgreiche und erfahrene Frauen auf der einen Seite und auf der anderen Seite Berufs- und Wiedereinsteigerinnen.

 

Besonders wichtig sind mir die regionalen Unternehmen. Denn Berufseinstiege verlaufen nach meiner Beobachtung häufig zufälliger als die Berufswahl. Hier haben es Unternehmen, die einen hohen Bekanntheitsgrad haben oft leichter Berufseinsteiger*innen gleich welchen Alters zu gewinnen. Dabei haben kleinere und somit oft unbekanntere Unternehmen viele Vorteile für den beruflichen Einstieg zu bieten. Diese Unternehmen sichtbar zu machen und mit potentiellen Mitarbeiterinnen zu vernetzen hat für mich eine hohe Priorität.

 

Wie sieht bei Dir ein normaler Tagesablauf aus?

Nach dem Aufstehen arbeite ich derzeit (Corona-Pandemie 2020 - ??) zumeist im Homeoffice, in anderen Zeiten fahre ich mit dem Rad in die Arbeit und sorge so für ausreichend frische Luft, von der ich viel brauche. Private Verabredungen oder Verpflichtungen schließen sich am Nachmittag oder Abend an.

 

Was macht Dich besonders?

Das fragt bitte andere. Ich gebe Euch gerne ein paar Kontaktdaten.