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Nachbericht zur Veranstaltung "Wirtschaftsfaktor Familienfreundlichkeit"

Am Donnerstag, den 26.11.2020 fand unsere alljährliche Veranstaltung Wirtschaftsfaktor Familienfreundlichkeit statt. Eine feierliche Siegelverleihung mit Gala-Charakter konnten wir in diesem Jahr leider nicht umsetzen. Aber Krisen – wie diese Pandemie – sind ja bekanntlich hervorragende Gelegenheiten, Dinge einmal anders zu machen. In diesem Jahr haben wir vor allem eines gelernt: Wie Kommunikation und insbesondere Veranstaltungen digitalisiert werden können. Wie Inhalte digital vermittelt werden und trotzdem ein Austausch stattfindet. So gab es beim Wirtschaftsfaktor Familienfreundlichkeit einen spannenden Impulsvortrag mit anschließendem virtuellem Networking.

 

In den letzten Monaten haben wir alle gespürt, dass Corona die Digitalisierung stark vorantreibt. Mobiles Arbeiten ist keine Ausnahme mehr und wird von den meisten Unternehmen, bei denen dies möglich ist, angeboten. Das erhält nicht nur die Arbeitsfähigkeit, sondern ist auch nachhaltig und insbesondere familienfreundlich. Es hat sich gezeigt, dass es familienfreundlichen Unternehmen leichter gelingt, die Krise zu meistern.

 

Unsere Referentin Birgit Wintermann (Bertelsmann Stiftung) sprach in ihrem Vortrag Familienfreundlichkeit und Digitalisierung – nur „Gedöns“? nicht nur darüber, wie digitale Transformation die betriebliche Arbeitswelt beschleunigt. Sie erklärte auch, warum das digitale Arbeiten eine mitarbeiterorientierte und familienfreundliche Führung erfordert. Ihre Argumente untermauerte sie mit aktuellen Studien und einem großen Praxisbezug. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Teilnehmer*innen die verschiedenen Maßnahmen und Möglichkeiten, welche in ihren Unternehmen zur Erleichterung der Digitalisierung angeboten werden und wie sich auch die Führung in digitalen Teams ändert. Auf die Frage, ob hybrides Arbeiten uns stärker begleiten wird, fand Frau Wintermann zukunftsweisende Worte:

 

„Man bekommt den Geist jetzt nicht mehr in die Flasche.“

- Birgit Wintermann, Bertelsmann Stiftung

 


Es ging immer um den Wunsch Kontrolle auszuüben, jedoch – so ihr Eindruck – gab es diese Kontrolle nie. Wenn jemand nicht arbeiten will, dann arbeitet er nicht. Aus vielen Arbeitgeberrunden habe sie mitgenommen, dass es keinen Produktions- oder Effizienzverlust gebe. Im Gegenteil: Die Unternehmen seien sogar produktiver in der hybriden Version. Das läge an jedem selbst.

 

Die Arbeitswelt der Zukunft

Hybrides Arbeiten – das ist eine Arbeitsweise, die uns zukünftig mit vielen Vorteilen begleiten wird. Es bleibt digital und präsent, sobald die Situation es wieder zulässt. Wir freuen uns wieder auf einen persönlichen Austausch mit Kolleg*innen, Kooperationspartner*innen, Unternehmensvertreter*innen und Teilnehmer*innen. Ob im direkten Austausch oder einer unserer nächsten Veranstaltungen.


Unser Wunsch: Sie im Jahre 2021 wieder persönlich willkommen zu heißen, mit Ihnen anzustoßen auf die gemeinsam bewältigte Zeit, mit vielen neuen Unternehmen, die ihr Siegel als Familienfreundlicher Arbeitgeber entgegen nehmen, wenn es wieder heißt Wirtschaftsfaktor Familienfreundlichkeit.