41 Jahre Vereinbarkeit dank Mutterschaftsurlaubes

Der 1. Juli 2020 ist ein besonderer (Feier-)Tag für berufstätige Mütter: das „Gesetz zur Einführung eines Mutterschaftsurlaubes“ wird 41 Jahre alt. Notiz am Rande: Somit ist es übrigens 11 Jahre älter, als es, laut Statistischem Bundesamt in 2018, durchschnittlich Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes sind.
An diesem besagten Tag im Jahr 1979 trat das Mutterschutzgesetz dahingehend geändert in Kraft, dass

 

  • ein Mutterschaftsurlaub von vier Monaten im Anschluss an die Schutzfrist,
  • die Zahlung eines Mutterschaftsgeldes bis zu 750 DM monatlich
  • sowie Aufrechterhaltung des Sozialversicherungs- und des Kündigungsschutzes während des Mutterschaftsurlaubs,
  • Finanzierung der Aufwendungen für das Mutterschaftsgeld sowie der Beitragsausfälle der Renten- und Krankenversicherung aus Bundesmitteln beschlossen wurde.


Auch heute ist dieses Thema aktueller denn je. Denn Ziel des Mutterschutzrechts war und ist es, den bestmöglichen Gesundheitsschutz für schwangere und stillende Frauen zu gewährleisten. Damit steigt die Chancengerechtigkeit der Frauen. Ihre Rechte werden gestärkt, dem Beruf ohne Beeinträchtigung nachzugehen.
Feiern wir (werdenden) Mütter also diesen Tag!

 

- Katja Elisa Heßeler, Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Aachen

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